28. November 2025

Pressebericht über unseren Podcast

Seit einiger Zeit betreiben wir unseren eigenen Podcast. Der Kölner Stadt-Anzeiger hat berichtet. Hier der Beitrag: 

Friedhofsthemen zum Anhören

Die Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner bringt den Podcast „Auf den Spuren des Lebens“ heraus

Für viele Menschen ist es schwer, über die Themen Trauer und Tod zu sprechen. Gleichzeitig ist das Interesse daran ungemein hoch. Auch deshalb bringt die Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner in regelmäßigen Abständen den Podcast „Auf den Spuren des Lebens“ heraus, der sich genau damit beschäftigt. Zuletzt standen beispielsweise Friedhofsgeschichte, Friedhofsmobil, die Ausbildung zum Friedhofsgärtner sowie der ökologische Wert der Kölner Friedhöfe im Fokus.

Gespräche mit Experten

Präsentiert werden die rund 30 Minuten langen Episoden vom Journalisten David Korsten, der jeweils mit ausgewählten Experten zu den verschiedenen Themen spricht. „Podcasts gibt es mittlerweile für viele Bereiche der Gesellschaft. Wir haben uns gedacht, dass es viele Menschen gibt, die Interesse daran haben, auf diese Weise etwas über die Themen Tod, Trauer und Friedhof zu erfahren“, sagt Lutz Pakendorf, Geschäftsführer der Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner. „Wir haben in Köln 59 kommunale und konfessionelle Friedhöfe, über die es sehr viel zu erzählen gibt.“

Korsten ist in den Episoden mit den Fachleuten direkt auf den Friedhöfen unterwegs, was in den Aufnahmen auch akustisch wahrnehmbar ist. „Wir machen uns im Vorfeld intensiv Gedanken darüber, den richtigen Gesprächspartner und den besten Ort für die jeweilige Unterhaltung zu finden“, erklärt Korsten. „Denn wir möchten für unsere Hörer möglichst authentisch sein, wobei der lokale Bezug zu Köln immer gegeben sein soll.“

Jederzeit kostenlos abrufbar

Der Podcast „Auf den Spuren des Lebens“ beschäftigt sich immer mit den Themen Tod, Trauer und Friedhof – jedoch speziell mit deren Bedeutung für Köln. Warum ein Podcast, wenn es doch regelmäßig Führungen auf den Kölner Friedhöfen gibt? „Mit dem Podcast erreichen wir eine andere Zielgruppe“, erklärt Pakendorf. „Zudem ist er auf den gängigen Portalen jederzeit kostenlos abrufbar, sodass Interessierte zeitlich ungebunden sind.“

Darüber hinaus liegt der Fokus nicht nur auf bekannten Orten. „Im Podcast sprechen wir nicht nur über Melaten, sondern auch über andere Friedhöfe der Stadt“, sagt Pakendorf. „Denn dort gibt es viele Geschichten zu erzählen, die den Menschen in Köln bislang kaum bekannt sind – obwohl die Friedhöfe oft direkt vor ihrer Haustür liegen.“

Großes Themenspektrum

Auf viele weitere Themen dürfen sich die Hörer künftig freuen. In den nächsten Wochen erscheint eine Folge zum Themenschwerpunkt Materialien für Grabsteine. „Wir wollen zeigen, woher die Materialien eigentlich kommen und welche Produktionswege sie durchlaufen, bevor sie auf den Kölner Friedhöfen ankommen“, erklärt Korsten. „Dabei möchten wir auch klären, wie man sicher sein kann, dass sie nicht aus Ländern stammen, in denen schlechte Arbeitsbedingungen herrschen.“

Zudem soll hinterfragt werden, ob es möglich ist, Grabsteine vor Ort produzieren zu lassen, um dem Nachhaltigkeitsgedanken gerecht zu werden. „Wir möchten einige Steinmetze zu Wort kommen lassen, die die Herstellung verständlich erklären können“, sagt Korsten. „Womöglich werden wir auch ein Beratungsgespräch begleiten, um das Thema besonders authentisch darzustellen.“

Wichtig bleibt dabei, dass die Episoden weitgehend zeitlos sind, sodass sie auch Monate oder Jahre später noch interessant und informativ wirken. Das ist das Ziel von „Auf den Spuren des Lebens“, einem Podcast der besonderen Art.

Autor: Alexander Büge